Die Klassenfahrt nach Berlin

von Frieder, im Schuljahr 2018/19 Schüler der Klasse 9/10

 

Vom 01. bis 05.04.2019 war ich auf Klassenfahrt in Berlin. Das war cool! Wir sind mit dem Zug dorthingefahren. Mit der S-Bahn sind wir dann nach Potsdam gefahren, wo unsere Jugendherberge war. Am Dienstag sind wir zum Reichstagsgebäude gefahren. Wir durften sogar in den Sitzungssaal hinein. Das durften nur wir! Dann gab es im Nachbargebäude sogar Essen, das wir kostenlos erhielten.

Nach dem Reichstagsgebäude sind wir noch zum Brandenburger Tor gegangen und haben das Holocaust-Denkmal besucht. Damit war der Dienstag auch schon vorbei. Am Mittwoch besuchten wir Madame Tussauds. Das ist eine Ausstellung, in der berühmte Personen als Wachsfiguren nachgestellt worden sind. Dann haben wir uns in der Stadt etwas zum Mittagessen gekauft. Nach dem Mittagessen besuchten wir einen Bunker aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. Dort war es viel kälter, als draußen. Wir besuchten den Fichtebunker, der seinen Namen von der angrenzenden Straße “übernommen” hat. Dieser war nämlich in der Fichtestraße. Einen ausführlichen Bericht hat Victor dazu geschrieben.

Donnerstag sind wir am Vormittag im Olympiastadion gewesen. Das war cool. Wir durften sogar die echten Zuschauerplätze ausprobieren und haben alle wichtigen Räume kennengelernt. Sogar Umkleidekabinen haben wir gesehen. Wieder haben wir uns in der Stadt etwas zu Essen gekauft.

Dann trafen wir uns mit dem Bruder von Frau Katz am Anhalter Bahnhof. Dieser Name hat aber nichts mit “anhalten” zu tun. Der Bahnhof hieß so, weil früher die Eisenbahnunternehmen nur eine Strecke befuhren. Von dort startete eine Bahn, die nach Sachsen-Anhalt fuhr. Davon erbte der Bahnhof den Namen. Von dort sind wir ein Stück durch Berlin gegangen, während der Bruder von Frau Katz uns zu einigen Gebäuden noch Information gegeben hat. Zum Beispiel haben wir das Haus gesehen, wo beim 2. Weltkrieg die Gestapo ihren Sitz hatte.

Am Abend hatten wir eine Abschlussparty unten im Keller. Dann war unsere Klassenfahrt auch vorbei. Der ICE, der uns am Freitag zurückbringen sollte, kam mit Verspätung an, holte aber alle 55 Minuten Verspätung wieder auf. Das war toll.