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Sie sind hier - Gefahr durch eine Biene

Ein Bienenstich auf der Zunge
von Frieder, Kl. 9

An einem Donnerstag bin ich nach Schulschluss mit dem Zug nach Hause gefahren. Ich unterhielt mich mit den zwei Sitznachbarinnen, die in meiner Sitzgruppe saßen. Plötzlich hörte ich ein Summen neben mir. „Was ist das?“, fragte ich in die Runde. „Das ist nur eine Fliege“, meinte meine linke Sitznachbarin. Etwas später kam das Tier in meinen Mund. Es stellte sich heraus, dass es eine Biene war. Die Biene kam in meinen Mund geflogen. Mitten im Wort hat sie mich gestochen. Bald kam der Schaffner. Meine Zunge war schon so dick angeschwollen, dass ich nicht mehr richtig sprechen konnte. Ich erzählte ihm vom Erlebnis mit der Biene. Er rief einen Krankenwagen, was für mich das erste Mal war. Vor Wennigsen, meinem Wohnort, kam eine Durchsage: „Sehr geehrte Fahrgäste, aufgrund eines Rettungseinsatzes verzögert sich die Wartezeit in Wennigsen um ein paar Minuten.“

Als der Rettungswagen kam, wurde ich aus dem Abteil herausgeholt. Der Sanitäter und ich gingen gemeinsam zum Rettungswagen. Dort wurde ich untersucht. Dabei wurde eine kleine Allergie festgestellt: meine Zunge war so dick angeschwollen, dass es nicht mehr normal war. Dann ging es zurück nach Hannover, mein Vater wurde auch benachrichtigt. Angekommen am Krankenhaus auf der Bult, wurde ich dort aufgenommen. Lebensgefährlich war es nicht. Zwei weitere Stunden dauerte die Untersuchung. Am Ende bekam ich Medikamente gegen Schwellung und Schmerz. Jetzt konnte ich wieder normal reden! Und zu Hause konnte ich das Mittagessen völlig problemlos mitessen, d.h. alles war wieder gut.

Da habe ich ziemlich Glück gehabt und bin sehr froh darüber, denn alles hätte viel, viel schlimmer ausgehen können.

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